WIFAR 2022

Unser neuer Vorsitzender Herwig Libowitzky ist einer der Gründerväter des WIFAR und begleitet uns schon seit 20 Jahren. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Der Abschied von Andreas Forst war sehr schwer, vor allem weil er uns schon so früh verlassen mußte.


Wir feiern 2022 unseren 20. Geburtstag, wir werden im Herbst 2022 einen
Tag der offenen Tür veranstalten – der Termin wird erst festgelegt, wenn wir wissen, welche Beschränkungen für die Bekämpfung der Pandemie noch erforderlich sind!

Wir bitten euch um ein Geburtstagsgeschenk in Form einer Spende auf unser Konto: Bank Austria - IBAN AT21 1200 0518 4993 9900

WAS UNS AUSMACHT

WIFAR - das Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung ist ein Verein, bestehend aus ehrenamtlich tätigen Filmemachern, Journalisten, Schriftstellern und Cineasten, mit dem Ziel, das audiovisuelle Erbe der österreichischen Arbeiterbewegung von den Anfangstagen bis heute zu erhalten, zu archivieren und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Untergebracht ist das WIFAR in einem Gemeindebau im 20. Bezirk in Wien, mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht gut erreichbar. Wir bearbeiten historisch wertvolle Filme aus der Zeit der ersten Republik unter dem Motto „Das rote Wien“, damit diese nicht unwiederbringlich verloren gehen. Aber auch das Bildmaterial aus der Zeit ab 1945 wird bei uns digitalisiert und archiviert.

Das vor dem Vergessen und manchmal sogar vor der Entsorgung gerettete Film- und Videomaterial wird bei uns zunächst analog restauriert, digitalisiert und mit modernster digitaler Bildbearbeitungstechnik so gut wie möglich von den Spuren des Alters befreit.

In einem eigens entwickelten, interaktiven Archivierungssystem wird das Material nach Themen, Stichworten, Namen, Datum und anderen Kriterien sortiert und an unseren benutzerfreundlichen Sichtungsarbeitsplätzen kann man einen virtuellen Streifzug durch nahezu 100 Jahre Arbeiterbewegung in Bild und Ton unternehmen.

Das WIFAR hat ein gut funktionierendes Netzwerk aus Freunden und Partnern und beteiligt sich an verschiedensten Projekten, indem wir Filmmaterial für Produktionen zur Verfügung stellen, zu diversen Themenschwerpunkten eigene Programme zusammenstellen, verwahrloste vergessene Archive von Partnern wiederaufbereiten und digitalisieren, sowie unser Know How auch für wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten und Recherchen zur Verfügung stellen.

Im WIFAR entstehen immer wieder auch Eigenproduktionen. Es handelt sich hierbei vor allem um Zeitzeugen-Interviews, Gespräche mit Menschen, die das vorige Jahrhundert miterlebt haben und teilweise sehr interessante Detailinformationen zur Geschichte der Arbeiterbewegung aus vergangenen Jahrzehnten erzählen können.

Man findet eine große Auswahl an gestalteten Zeitzeugen-Interviews in unserem DVD-Shop.