TAG DER OFFENEN TÜR - 29. SEPTEMBER


Wir feiern im Jahr 2022 unseren 20. Geburtstag und möchten Euch am
29. September zum Tag der offenen Tür im WIFAR einladen.

MIT UNS ZIEHT DIE NEUE ZEIT

10:00 - Eröffnung

10:30 - 100 Jahre Bundesland Wien

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten über das Leben in Wien ab 1918, eine Produktion des WIFAR, zusammengestellt aus dem von uns digitalisierten Archivmaterial.

11:30 - 1. April 2000
Die österreichische Bundesregierung hat im Jahre 1952 bei der Wien-Film diese Science-Fiction Satire über Österreich im Jahr 2000 in Auftrag gegeben. Die Österreicher müssen in diesem Film beweisen, dass sie ein derartig liebenswürdiges Volk sind, dass sie niemals den Weltfrieden brechen könnten. Regie führte Wolfgang Liebeneiner, Waltraud Haas, Alma Seidler, Josef Meinrad, Hans Moser waren unter den Mitwirkenden.

13:30 - Marco Feingold
Zur Erinnerung an einen großartigen Menschen zeigen wir das ungekürzte WIFAR-Interview aus dem Jahre 2016. Das Gespräch führte Andreas Forst.

17:00 - An der schönen roten Donau
Eine Produktion des WIFAR aus dem Jahr 2006 mit Rosa Heinz und Günther „Howdy“ Schifter

18:00 - Ehekrieg
Eine Komödie aus dem Jahr 1949 mit Katharine Hepburn und Spencer Tracy. Regie führte George Cukor


Wir stellen unseren Gästen drei Besucherarbeitsplätze mit Kopfhörern zur Verfügung. Damit ist es möglich, individuelle Wünsche nach Filmen zu erfüllen.

Auch das Stöbern in unserem Archiv ist an diesem Tag erlaubt.

Für Erfrischungen und Imbiss wird gesorgt. Schönwetter bitte bestellen, dieses würde uns ermöglichen, unseren Tag der offenen Tür im Hof auch zum „Tratschen“ zu nützen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind sehr erwünscht!

Anmeldung

WAS UNS AUSMACHT

WIFAR - das Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung ist ein Verein, bestehend aus ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter:innen, mit dem Ziel, das audiovisuelle Erbe der österreichischen Arbeiterbewegung von den Anfangstagen bis heute zu erhalten, zu archivieren und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Untergebracht ist das WIFAR in einem Gemeindebau im 20. Bezirk in Wien, mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht gut erreichbar. Wir bearbeiten historisch wertvolle Filme aus der Zeit der ersten Republik unter dem Motto „Das rote Wien“, damit diese nicht unwiederbringlich verloren gehen. Aber auch das Bildmaterial aus der Zeit ab 1945 wird bei uns digitalisiert und archiviert.

Das vor dem Vergessen und manchmal sogar vor der Entsorgung gerettete Film- und Videomaterial wird bei uns zunächst analog restauriert, digitalisiert und mit modernster digitaler Bildbearbeitungstechnik so gut wie möglich von den Spuren des Alters befreit.

In einem eigens entwickelten, interaktiven Archivierungssystem wird das Material nach Themen, Stichworten, Namen, Datum und anderen Kriterien sortiert und an unseren benutzerfreundlichen Sichtungsarbeitsplätzen kann man einen virtuellen Streifzug durch nahezu 100 Jahre Arbeiterbewegung in Bild und Ton unternehmen.

Das WIFAR hat ein gut funktionierendes Netzwerk aus Freunden und Partnern und beteiligt sich an verschiedensten Projekten, indem wir Filmmaterial für Produktionen zur Verfügung stellen, zu diversen Themenschwerpunkten eigene Programme zusammenstellen, verwahrloste vergessene Archive von Partnern wiederaufbereiten und digitalisieren, sowie unser Know How auch für wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten und Recherchen zur Verfügung stellen.

Im WIFAR entstehen immer wieder auch Eigenproduktionen. Es handelt sich hierbei vor allem um Zeitzeugen-Interviews, Gespräche mit Menschen, die das vorige Jahrhundert miterlebt haben und teilweise sehr interessante Detailinformationen zur Geschichte der Arbeiterbewegung aus vergangenen Jahrzehnten erzählen können.

Man findet eine große Auswahl an gestalteten Zeitzeugen-Interviews in unserem DVD-Shop.