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Das Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung besteht seit dem Jahr 2001.

 

Die Aufgaben sind die Restaurierung, Digitalisierung und Archivierung der Bild- und Tondokumente der österreichischen Arbeiterbewegung.

 

Die im WIFAR vorhandene Sammlung von Bild- und Tondokumenten reicht zurück bis in die 1920er Jahre und ist aufgrund ihres Alters sehr gefährdet, sich selbst zu zerstören. Daher ist es notwendig, alle alten Filme auf neue Speichermedien zu überspielen. Für diesen Zweck wurde ein Filmscanner angeschafft, der es uns ermöglicht, in bester technischer Qualität diese Filme für die Zukunft zu sichern.

 

Dadurch ist das Archiv in der Lage, allen an der Zeitgeschichte interessierten Personen die Möglichkeit zu bieten, diese Dokumente aus der Vergangenheit der Arbeiterbewegung zu nutzen.

 

Das Archiv hat in der Zeit seines Bestehens auch schon einige private Sammlungen von Filmen und Tondokumenten erhalten und in seine Bestände aufgenommen.

Diese privaten Sammlungen von historisch relevanten Dokumenten erlauben auch einen Einblick in das Leben der/des „Kleinen Frau/Kleinen Mannes“ im 20. Jahrhundert.

 

Die Eigenproduktionen des WIFAR, vor allem die Zeitzeugeninterviews, ergeben eine weitere Möglichkeit, Material für das Archiv zu erhalten. Diese Eigenproduktionen werden in öffentlichen Veranstaltungen, die zweimal jährlich stattfinden, präsentiert.

 

Für seine Leistungen im Rahmen der Erwachsenenbildung wurde das WIFAR mit dem "Seal of Erasmus Media Award 2008" ausgezeichnet.