SPIELPLAN 2019

100 Jahre Gemeindebau

Veranstaltung anläßlich der Feierlichkeiten "100 Jahre Gemeindebau" in Wien.

Nach dem überwältigenden Wahlerfolg der sozialdemokratischen Arbeiterpartei im Jahr 1919 unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg kam es in Wien zu einer ungeahnten Ankurbelung der Bautätigkeit.

Während der Ersten Republik entstanden insgesamt 382 Gemeindebauten. Anfangs war es die von der Gemeinde Wien nach Kräften geförderte Siedlerbewegung, bis man nach und nach dazu überging, sogenannte "Superblocks" oder "Höfe" mit gemeinschaftlichen Sozialeinrichtungen zu errichten.

Als der Austrofaschismus 1934 die Demokratie zerschlug, gab es in Wien beinahe 65.000 Gemeindewohnungen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren zunächst die ungeheuren Schäden zu beseitigen, die der Krieg auch an den Wohngebäuden der Stadt hinterlassen hatte. Jede sechste Gemeindewohnung war zerstört oder unbenützbar.

Aber bereits 1947 nahm die Gemeinde Wien ihre Wohnbautätigkeit wieder auf. Heute steht der kommunale Wohnbau, der die Zahl von 200.000 Wohnungen längst überschritten hat, vor neuen Herausforderungen.

Das WIFAR zeigt einen Zusammenschnitt verschiedener historischer Filmaufnahmen aus seiner umfangreichen Sammlung.

Anmeldung


Ekstase

Dokumentation: Hedy Lamarr

Lumpazivagabundus

Früchte des Zorns